[16.2.19] Letzten Samstag mussten unsere Herren beim DJK Eichstätt antreten. Das Hinspiel hatte man knapp mit einem Tor gewinnen können. So hatten die Gaimersheimer vor dem Spiel durchaus berechtigte Hoffnungen die Halle auch dieser mal als Sieger zu verlassen. Dass es schwer werden würde, wusste man, zumal man auf einige Spieler verletzungs-/krankheitsbedingt verzichten musste. Aber am Ende lief das Spiel dann doch alles ganz anders als geplant.

Zu Beginn merkte man beiden Mannschaften an, dass sie sehr nervös waren. So richtig fand keiner ins Spiel. Zahlreiche Chancen wurden auf beiden Seiten vergeben und dennoch hatten die Eichstätter den etwas besseren Start in die Partie und gingen mit 3:0 in Führung. Die Gaimersheimer brauchten bis zur 10. Minute, um ihr erstes Tor zu erzielen und danach weitere fünf Minuten für den zweiten. Alles in allem waren die Gäste im Angriff einfach zu harmlos und wir hatten Glück, dass die Eichstätter auch nicht mehr aus ihren Angriffen machen. So stand es dann Mitte der ersten Hälfte noch 6:2 für Eichstätt und im Grund genommen war noch alles drin. Und als man dann noch bis auf 6:4 verkürzen konnte schienen die Gaimersheimer endlich im Spiel zu sein. Doch nun beendeten auch die Eichstätter ihre kurze Schwächephase und konnten bis zur Halbzeit auf 14:8 davonziehen. Ein Grund dafür war, dass die Gaimersheimer in den ersten dreißig Minuten im Angriff zu wenig Torgefahr ausstrahlten und in der Abwehr viel zu passiv standen und so die Eichstätter immer wieder zu relativ freien Würfen kamen.

Das wollten die Gaimersheimer Herren in der zweiten Hälfte dann besser machen. Und so war das Spiel nach Wiederanpfiff zunächst auch ausgeglichen. Zwar konnten unsere Herren den Rückstand noch nicht verkürzen, aber bis zur 42. Minute blieb es zumindest bei dem 6-Tore-Rückstand. Doch dann kam es wieder zu einem Einbruch der eigentlich auch nicht zu erklären war. Dieselbe Mannschaft, die bis dahin in der zweiten Hälfte gegen Eichstätt zumindest gut mithalten konnte, war auf einmal wieder völlig von der Rolle. Und so vergingen zehn weitere Minuten bis zum nächsten Gaimersheimer Treffer. Das lag v.a. am schwachen Angriffsspiel wo zahlreiche Großchanchen vergeben wurden und z.T. einige Ballverluste, die einfache Tore für die Eichstätter ermöglichten. Diese konnten ihren Vorsprung in diesen zehn Minuten auch deutlich von 19:13 auf 28:13 ausbauen. Das Spiel war dann natürlich gelaufen. Gegen Ende hin konnten die Gaimersheimer dann nur noch etwas Schadensbegrenzung betreiben – aber es blieb beim 15 Tore-Rückstand und einer deutlichen 34:19-Niederlage.

Wie so oft zeigte sich, dass man phasenweise immer mit den Gegnern mithalten kann – aber die fehlende Konstanz über 60 Minuten am Ende meist der Grund für die Niederlage war. In den entscheidenden Phasen fehlte es vor allem in der Abwehr an der nötigen Aggressivität und im Angriff an der Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Hier waren die Eichstätter diesmal klar die bessere Mannschaft.


Es spielten: Uwe Enger, Justin Völlmecke (beide Tor), Roland Bergmann (2 Tore), Nico Rezek (3), Max Regler (2), André Klotzsch, Mathias Kürzinger (2), Marcel Dopierala (5), Nico Roters (4), Jason Zube (1), Lasse Müller