[11.11.18] Die Gaimersheimer Herren empfingen als Gastgeber den SSV Schrobenhausen mit großer Erwartungshaltung. Der Gast ist mit einer nahezu vollen Mannschaft angereist und hatte auch seine eigen Fankurve dabei. Die Gaimersheimer waren zwar etwas ersatzgeschwächt, wollten aber an die Guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Da man in der vorherigen Saison in Schrobenhausen auch nur knapp mit einem Tor unterlag, wollte man dieses mal vor eigenem Publikum die Revanche für die knappe Niederlage.

Zu Anfang der Partie war das Spiel auch sehr ausgeglichen. Schrobenhausen war spielerisch nicht eindeutig überlegen, in der Abwehr konnte man gut gegenhalten. Keine Mannschaft war merklich die Bessere und es wurde fair auf Augenhöhe gespielt. Doch ab Mitte der ersten Halbzeit schaffte es Schrobenhausen sich nach und nach einen Vorsprung herauszuspielen, der bis zur Pause auf vier Tore anwuchs. So wurden beim Stand von 11:15 für die Gäste die Seiten gewechselt.

Anders als in den letzten Spielen wo man Rückstände immer wieder aufholen konnte gelang dies gegen Schrobenhausen nicht. Der Grund war, dass die Gaimersheimer in der Offensive zu viele Fehler machten, die zu Ballverlusten führten und auch zu viele Torchancen vergeben wurden. Die Schrobenhausener nutzten dies eiskalt aus und konnten so vor allem durch schnelle Tempogegenstöße den Vorsprung weiter ausbauen. So nahmen die Gaimersheimer beim Stand von 20:32 zehn Minuten vor Spielende ihr Team-Time-Out. Ziel war es nun, den Rückstand bis zum Ende nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Und das gelang auch. So musste man sich am Ende „nur“ mit 27:38 geschlagen geben.

Aufgrund der dünnen Spielerdecke war vielleicht an diesem Tag auch nicht mehr drin. Die Schrobenhausener gaben ein hohes Tempo vor, dass die Gaimersheimer nur phasenweise mitgehen konnten. Auch spielerisch hat man bessere Partien gesehen und es bleibt zu hoffen, dass es beim nächsten Auswärtsspiel in Neuburg wieder besser wird. [nr / rb]


Es spielten: Uwe Enger, Justin Völlmecke (beide Tor), Roland Bergmann (7 Tore), André Klotzsch (1) Florian Mayerhöfer (2), Marcel Dopierala (5), Nico Roters (2), Siggi Oppel (10), Vehid Kugic, Lasse Müller