Eindrucksvoll im Auftreten, in der puren Anzahl von Spielerinnen und – um es gleich vorwegzunehmen – an diesem Wochenende auch eindrucksvoll im spielerischen Können und Geschick. Ein vorweihnachtliches Handballfest war das!

Die Entschlossenheit der MTV/TSV-Damen war von Anfang an spürbar. Die Gesichter waren konzentriert, die eigentlich dominante Mitte-Spielerin von Schwabkirchen wurde von der ersten Minute an von Anni fraugedeckt (und ließ sich dadurch ultimativ einschüchtern, sie machte nur 1 Tor ganz am Ende) und sowohl Angriff als auch Abwehr arbeiteten intensiv und mit Tempo. Auch Trainer Freddy Lüder war entschlossen in seiner Ansage: ein schlampiger Wechselfehler kostet einen Kasten Bier. Punkt.

Helle Kerze Nummer 1: Becky im Tor. Mit einer tollen Fußparade zeigte sie den Gegnerinnen gleich mal, wo der Hammer hängt. Helle Kerze Nummer 2: Mathilda. Ob im Verwandeln der 4 von 5 Siebenmetern oder mit ihren präzisen Freiwurftoren, sie war heute ganz vorne mit dabei. Und die gute Nachricht: es waren heute noch 8-10 andere helle Kerzen auf dem Spielfeld.

Am Anfang hielten die in der Tabelle zwei Plätze vor unseren Damen stehenden Schwabkirchnerinnen noch einigermaßen mit. Vor allem die Kreisspielerin war schwer zu halten und machte die ersten drei Tore. Bis zum 5:4 und 8:6 in der 15. Minute war das auch noch nicht alles Glitzer und Glamour. Aber dann lief es wie geschmiert: Ingolstadt zog zum 13:6 davon, Schwabkirchen bekam noch zwei Siebenmeter – aber das war es dann auch, was die Gegnerinnen bis zur Halbzeit noch entgegenhalten konnten. Leuchtender Halbzeitstand: 18:8.

Am Anfang der zweiten Halbzeit war sie da wie fast immer: die kleine Phase des Noch-Nicht-Ganz-Da-Seins. Aber heute war das egal, denn Schwabkirchen macht bis zu 41. Minute keinen Mucks – und auch kein Tor. Dafür aber Ingolstadt. Kontinuierlich, mit sehr ansehnlichen Angriffen, zogen die MTV-Damen davon über ein 23:9 und ein 28:11. Schwabkirchen hatte nichts mehr entgegenzusetzen. O-Ton Freddy: „Verzweifelt sind die, verzweifelt!“. Am Ende gab es dann noch eine doppelte Überzahl für Ingolstadt – das wäre eigentlich der Auftritt für den Indianer Steffi gewesen. Diese Rolle müssen wir allerdings noch ein bisschen üben. Super ist, dass sich 10 Spielerinnen heute mit einem oder mehreren (vor allem Mathilda und Ami) Toren belohnt haben. Endstand: ein deutliches und verdientes 30:16.


Für den TSV Gaimersheim spielten:
Patricia Ceka, Ann-Charlotte Dietz (2), Susanna Fichtner, Judith Hackenberg (2), Tamia Hainzinger (1) Rebecca Holzer (T), Mathilda Lüder (9/4), Franziska Mattheis (2), Luise Moser (2), Anina Neudecker (2), Amelie Piechullek (6), Teresa Stoll (2), Stefanie Tittmann (2)


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